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Im „Gemafreie SFX – Verzeichnis“ können Sie allgemeine Informationen und wissenswerte Details zu den einzelnen Kategorien im Bereich SFX Soundeffekte & Ambiente nachlesen.
Sie erhalten interessante Hinweise zu Gestaltungsmerkmalen, nennenswerten Besonderheiten oder konkreten Einsatzmöglichkeiten.
Um den Text anzuzeigen, klicken Sie einfach in der Liste den Link für die gewünschte Kategorie an.

Aliens & Fiction Soundeffekte schaffen futuristische Vorstellungswelten, die sich perfekt zur Darstellung von Szenen rund um die Themen Science Fiction, Außerirdische, Future und Space eignen.
Diese können sowohl ausschließlich technischer Natur sein als auch Welten zeigen, die von unbekannten Wesen bevölkert sind.
Soundeffekte zum Thema „Aliens“ sollen die Anwesenheit von Kreaturen, Monstern oder außerirdischen Wesen vermitteln. „Fiction“ ist mehr für den technischen Bereich gedacht, wie zum Beispiel Raumschiff, Maschine oder Transformer.
Da sich beide Bereiche oft verbinden oder überschneiden, benötigt man SFX, die diese Szenen gezielt unterstreichen. Die Kombinationen dieser Welten sind dabei schier grenzenlos.

Um diesen Science Fiction Welten, die wir auf der Leinwand erleben, noch mehr Lebendigkeit und Ausdruck zu verleihen, ist entscheidend, welche akustischen Soundeffekte damit verbunden werden.
Jede Situation in dieser fiktiven Vorstellungslandschaft benötigt, wie in der Realität, leichte oder drastische Effekte. Sie können fokussierend oder zerstreuend sein, in die Enge führen oder weite Räume entstehen lassen. Einige klingen fast unmerklich im Hintergrund, andere bauen sich auffällig auf oder ab. Sie können harmlos oder aggressiv wirken, neutralisierend oder spannungserzeugend sein.
Werden diese Soundeffekte miteinander kombiniert, entstehen immer neue außerirdische Fiktionen.

In der Rubrik „Aliens & Fiction“ finden Sie zu allen futuristischen Szenen und Situationen passende Effekttracks. Die Einsatzmöglichkeiten sind sehr vielseitig und reichen von Film und Video über Games, Shows und Präsentationen bis zur Kunst.

Die Stichwörter im Filter „Aufnahmedistanz“ bieten die Information, in welcher Entfernung zum Mikrofon das aufgenommene Soundereignis stattgefunden hat.
Bei einer Vielzahl der Aufnahmen handelt es sich um eine gleichbleibende Distanz. Diese werden entweder mit dem Stichwort „nah“ oder dem Stichwort „fern“ charakterisiert.
Es gibt aber auch Geräusche und Atmos, bei denen die Entfernung variiert. Zum Beispiel, wenn es sich um ein bewegliches Objekt handelt, bei der sich die Position der Soundquelle zum Mikrofon während der Aufnahme deutlich ändert. Diesen Dateien wurde das Stichwort „variierend“ zugeordnet.

Im Filter „Aufnahmemikrofon“ werden die Mikrofone angegeben, mit denen die Geräusche & Atmos aufgenommen worden sind.
Somit steht die Möglichkeit zur Verfügung, gezielt nach einem bestimmten Mikrofon mit der entsprechenden Stereo-Aufnahmetechnik zu suchen.
Aktuell stehen mit dem Neumann KU 100, dem Sony PCM-D50 und dem Soundman OKM II drei verschiedene Mikrofontypen zur Auswahl.

Das Neumann KU 100 ist ein spezielles Stereo-Mikrofon, bei dem ein menschlicher Kopf in Originalgröße nachgebildet wurde, in dessen Ohren zwei Mikrofonkapseln eingebaut wurden.
Mit diesem Kunstkopf sind Aufnahmen möglich, die beim Abhören mit einem guten Kopfhörer den Eindruck vermitteln, dass man sich direkt am Ort des Geschehens befindet.
Dabei entspricht das Klangbild fast vollständig der Situation, die der Hörer gehabt hätte, wenn er selbst anstelle des Kunstkopfes vor Ort gewesen wäre.
Diese kopfbezogene Stereophonie versetzt den Zuhörer in beeindruckender Weise akustisch an den Originalschauplatz und lässt ihn das Klangereignis sehr real nachempfinden.

Die Ratsche, auch Schnarre oder Knarre genannt, ist ein Lärminstrument aus Holz, das durch schwungvolles Drehen eines Holzrahmens mit einem Federblatt um eine mit einem Zahnrad bestückte Achse, die in der Hand gehalten wird, in Bewegung versetzt wird. Dabei rattert das Federblatt um das Zahnrad, so dass ein lärmendes Geräusch erzeugt wird.

Früher wurden die Ratschen auch im Weinbau verwendet, um die Vögel aus den Weinbergen zu vertreiben. Diese Tradition wird teilweise auch heute noch gepflegt. So kann man bei Weinfesten mit etwas Glück Vorführungen von entsprechenden Ratschen erleben.

Traditionell wird dieses Instrument aus Holz gefertigt. Es gibt inzwischen aber auch Modelle, die aus Acryl, Carbon oder Glasfaser hergestellt werden.
Da das Alphorn keine Klappen oder Ventile besitzt, beschränkt sich der Tonumfang nur auf die Naturtonreihe.

In der Schweiz wurde dieses Instrument zu früheren Zeiten zur Verständigung genutzt, da es bis zu zehn Kilometer weit zu hören ist.

Für die Anfertigung eines Alphorns werden ausgewählte Fichtenholzstämme verarbeitet. Die abgebogene Form ergibt sich aus dem Wachstum der am Berg krumm gewordenen Fichten.
Erstmals in der Musikinstrumentengeschichte wurde das Alphorn 1527 in einem Rechnungsbuch des Klosters von St. Urban erwähnt.